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Wieder da

Ich wollte heute etwas auf meinem Blog suchen. Und zwar den Link zu einem Spiel, oder zumindest den Namen. Das gesuchte habe ich nicht gefunden. Stattdessen habe ich alte Einträge gelesen und fand es total interessant zu sehen, wie es mir vor zwei Jahren ging. Vor allem ist es faszinierend zu lesen, was ich in meiner tiefen Depression gedacht und gefühlt habe. Jetzt, wo ich wieder einigermaßen gesund bin, kann ich das fast nicht mehr nachvollziehen.

Ich schreibe nicht mehr so viel im Blog, weil ich jetzt meinen ganzen Informationsfluss an meinen Verlobten Benjamin weitergeben kann. Das ist der komische Typ, den ich im Shamrock Ende Mai 05 kennen gelernt habe *g*.

Seit ich mit ihm zusammen bin, bin ich sehr glücklich. Er hört mir immer zu und ist für mich da. Ich natürlich auch für ihn. Ich habe mich, seit wir zusammen sind, nicht mehr selbst verletzt (bis auf das eine mal *hust*). Am Anfang war es verdammt schwer, aber jetzt denke ich kaum noch daran. Meine Therapie schreitet ebenfalls gut voran.

Mit dem Job läuft es so lala. Bei Siemens wurde ich ja gekündigt. Danach kamen drei Wochen McDoof, dann Arbeitslosigkeit und von Mitte Juli bis Anfang September Zeitarbeit bei Clarins. Zwischendurch eine wunderbare Woche auf Fanö mit meinen zukünftigen Schwägern und Schwägerinnen.

Jetzt bin ich über Zeitarbeit bei der Firma Schleicher in der QS, wo ich Nockenwellen vermesse, Dokumentationen schreibe, Dateien einpflege und Messprogramme schreibe (seit heute ein bißchen zumindest).

An sich ist der Job OK. Aber er hat ein paar Nachteile: Ich muss morgens um 7 Uhr da sein und ich verdiene so wenig, dass ich kaum meine Miete bezahlen kann. Ich muss zusehen, dass ich mich auf einen neuen Job bewerbe, bei dem ich mehr als 800 Euro im Monat verdiene (Miete is 600 Euro).

Ansonsten ist es aber OK. Der Meister ist etwas cholerisch, aber lieber hab ich einen Kollegen, mit dem die Arbeit schwierig ist, als so einen wie den Michael, mit dem die Arbeit unmöglich ist. Dass ich in der Produktionslinie die einzige Frau bin stört mich nicht. Die "Jungs" verhalten sich mir gegenüber ganz normal. In unserer Abteilung gibt es noch die Chefassistentin und der Rest der Frauen arbeitet oben im "Technologiezentrum" oder in der Buchhaltung.

Es ist allerdings oft sehr anstrengend.
24.10.07 21:47


Gestern war der gewandete Stadtlauf (s. www.pdbsk.de.vu). Es war ziemlich cool, weil so viele Leute mitgelaufen sind. Am besten waren aber die Blicke der Leute, an denen wir vorbeigelaufen sind. Ganze Fussballfelder standen still, Kinder haben aufgehört zu spielen und so mancher Radler wäre fast verunglückt.
Ein kleiner Junge hat sogar seine Mutter gefragt, ob das ein Faschingsumzug sei.

Heute is wieder Arbeit angesagt. Am Vormittag hab ich schön zu tun gehabt. Allerdings kam mein "Lieblingskollege" mittags wieder an, dass die Messung (wie jede Messung, mit der ich anfange) abgeblasen wird. Tja, jetzt dachte ich, ich kann endlich was arbeiten, aber dieser Mensch schafft es doch immer wieder....

Aber das allerverblüffendste heute war das Wetter. Ich konnte meinen Augen kaum glauben, als ich aus dem Fenster blickte und es schneite!!! Schnee!!!! Ich dachte, der Frühling wäre mittlerweile gar nicht mehr aufzuhalten. Naja. Ich bin ja mal gespannt, was es dieses Jahr für einen Sommer gibt...
19.3.07 14:24


Ich habe die Pflege meines Blogs sehr schleifen lassen. Schade eigentlich, denn es gibt so viel zu berichten.

Zur Zeit befinde ich mich auf der Suche nach einem neuen Job. Es macht mich wahnsinnig, wenn ich nichts zu tun habe!! Manchen Leuten macht es vermutlich Spaß, in der Arbeit zu sitzen und es gibt NICHTS zu tun... aber ich kann das nicht!! Ein Tag ist ein guter Tag wenn ich was erreicht habe.

Noch dazu hab ich hier einen Kollegen sitzen, der wirklich.... naja, wie soll ich sagen.... er ist der wohl unsozialste Mensch, mit dem ich je zu tun hatte. Naja, fast. Aber mit dem zu arbeiten ist ein Ding der Unmöglichkeit. Vor allem hat er mich auf dem Kieker, weil ich mich ihm nicht unterordnen will. Und deshalb boykotiert er meine Arbeit. Dazu muss man natürlich sagen, dass ich frei angestellt bin und nur nach Stunden bezahlt werde. Die wurden mir schon reduziert. Aber wie soll ich auch arbeiten, wenn jemand 50% seiner Arbeitszeit darauf aufwendet, dafür zu sorgen, dass ich keine Arbeit habe? Soll ich einen Auftrag für ihn abwickeln gibt es hundert Gründe, warum ich das gerade nicht tun kann. Will ich für wen anders arbeiten, braucht er immer den Messplatz an dem ich gerade bin. Und kalibriere ich die Messgeräte, braucht er das Notebook mit dem ich dies erledige.

Vor zwei Wochen ungefär wollte ich einen Messplatz, dessen Kabel sehr sehr verknotet sind, in Ordnung bringen. Das sollte ich nicht machen, weil ER den Messplatz UNBEDINGT in zwei Tagen braucht. Natürlich war das eine Lüge. Der Messplatz liegt brach und ich hätte ihn mittlerweile schon drei mal umbauen können. Aber was solls, ich habe keine Macht, etwas zu unternehmen.
Offenbar kann niemand gegen diesen Menschen was unternehmen. Also, einzige Möglichkeit für mich, nicht durchzudrehen: WEG VON HIER!! Ich mag die Arbeit (wenn ich sie tun kann) und alle anderen Kollegen. Aber das hilft mir nichts. Gegen das System bin ich machtlos.
8.3.07 11:16


So, da bin ich wieder - nach langer Zeit. Aber das hier MUSSTE ich einfach bloggen....

Apple möchte ja vielleicht ein Handy rausbringen und obwohl und wohl eher auch gerade weil das alles total geheim sein soll, gibt es im Netz schon alle möglichen Ideen, wie dieses Apple-Phone (ob es wohl "AppleTalk" heißen wird? **G**) wohl aussehen könnte. Die allergeilste Idee:



Sieht so das Apple Handy aus?
3.1.07 00:45


Finanzamt -> doof

Seit meinem letzten Telefonat mit nem Typsi beim Finanzamt wundert es mich nicht mehr, dass Deutschland über 5 Millionen Arbeitslose hat....

Meinereiner (und ich bin ja nicht die einzige) arbeitet von früh bis spät. Hat natürlich wenig Zeit für dämliche Amtsbesuche, Fragebögen, etc. Aber ohne dieses Zeug bekommt man keine Steuernummer und ohne Steuernummer kann man keine Rechnungen stellen. Und in der Schule lernt man sowas natürlich nicht. Also, erst mal rausfinden, wo ich diese Nummer herbekomme. Also, beim Finanzamt angerufen. Ich hatte sogar eine recht nette Dame am Telefon, die mich durchs Internet dirigiert hat bis zu einer Seite, wo ich mir den Fragebogen ausdrucken konnte.
Gut, also Fragebogen ausfüllen, so gut es geht und ab die Post. Kurz vor dem Urlaub nochmal kurz anrufen, weil dann hätte man ja die Rechnung schon mal schreiben können.
Die einzige Antwort kam von einem Anrufbeantworter, der fröhlich erzählt, dass alle Leute des Amtes grad ne Party schmeißen und deshalb nicht erreichbar sind.
Naja. Nun war erst mal Urlaubszeit, aber die Post ist eh ziemlich langsam, also macht nix.
Nach dem Urlaub nochmal die Nummer von der netten Dame anrufen, doch OH, da geht ein Kerl ran, der einem möglichst unfreundlich erklärt, das ginge nun mal nicht so schnell und ich müsse schon warten und das wär halt jetzt mein Pech. Ach ja, und er sehe gerade, es hätte noch Rückfragen gegeben. Die kann ich natürlich nicht telefonisch beantworten. "Der Brief ist am Donnerstag raus", sagt er. Oh, schön, also mal wieder nach langer Zeit nach Hause fahren, Brief lesen. Hmm. Brief? Kein Brief.
Na gut, also - NOCHmal anrufen. Wieder nur ein Anrufbeantworter und meine Geduld ist langsam am Ende.

Warum verbringe ich eigentlich den ganzen Tag in der Arbeit? Daheim hätte ich doch soo viel mehr Zeit, mich mit Fragebögen und dämlichen Beamten auseinander zu setzen.
Und bei der ganzen Sache geht es doch eigentlich um die STEUER, das ist das GEHALT der Leute im Finanzamt. Warum müssen die mir das so schwer machen?? Warum? Will der Staat etwa nicht, dass Menschen, die keine Anstellung finden, auf eigenen Beinen stehen? Nicht zu fassen, das ganze.
8.11.06 13:37


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